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Gütemerkmale: Von Licht und Schatten
© Angelina S........ / pixelio.de

Gütemerkmale: Von Licht und Schatten

Ohne Licht sind Gegenstände überhaupt nicht sichtbar, ohne Schatten nur zweidimensionale Bilder. Erst das Zusammenspiel von Licht und Schatten gibt Objekten die notwendige Tiefe; Körper, Oberflächen und Strukturen können gut erkannt werden. Zugleich sorgt die richtige Mischung aus Lichtrichtung und Schattigkeit für Sehkomfort und eine angenehme Licht-Atmosphäre. Für die Schattenbildung ist die Lichtrichtung verantwortlich. Sie wird bestimmt durch die Ausstrahlungscharakteristik der Leuchten und deren Anordnung im Raum.

Ideal: Kombination aus diffusem und gerichtetem Licht

Ein heller Raum mit ausschließlich diffusem Licht ohne Schattenbildung wirkt monoton und unbehaglich: Objekte und Entfernungen sind nur mit Mühe zu erkennen, die Orientierung fällt schwer. Im Gegensatz dazu bilden punktförmige Lichtquellen mit extrem gerichtetem Licht tiefe Schatten mit harten Schattenrändern. In diesen „Schlagschatten“ ist dann fast nichts mehr zu erkennen. Dabei können auch gefährliche optische Täuschungen entstehen, zum Beispiel beim Hantieren mit Werkzeug oder beim Treppenaufstieg. Die ideale Schattenwirkung – Schatten mit weichen Rändern – besteht nach DIN EN 12464-1 aus einem ausgewogenen Verhältnis zwischen gerichteter und diffuser Beleuchtung. Für diffuses Licht sorgen zum Beispiel Leuchten mit indirekten Lichtanteilen, für gerichtetes Licht Downlights oder direktstrahlende Rasterleuchten fürs Büro.

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